Burger’s Zoo

Den Burger’s Zoo in Arnheim wollten wir schon lange einmal besuchen. Im letzten Urlaub war es endlich soweit und wir haben online Karten gekauft, die Fototasche gepackt und sind bei schönstem Frühlingswetter aufgebrochen. Schon gleich der Parkplatz hat uns gut gefallen, er liegt unter vielen Bäumen, so dass das Auto auch im Sommer auf jeden Fall immer im Schatten parken kann. Das Betreten des Zoos war kein Problem, auf dem Handy haben wir die EAN-Codes unserer Online-Bestellung vorgezeigt und mussten so gar nicht erst an der Kasse anstehen.

Gleich hinter dem Eingang wird man von einer fröhlichen Gruppe kleiner Schwarzfuß-Pinguine begrüßt. Direkt fällt auf, wie offen, modern und freundlich der Park und die Gehege gestaltet sind. Der Zoo ist in verschieden Bereiche unterteilt (Park, Safari, Rimba, Bush, Desert und Ocean), welche von sogenannten „Öko-Displays“ gekrönt werden. Hierbei handelt es sich um Häuser, die passend zu den verschiedenen Klimazonen unserer Erde gestaltet sind. Im Öko-Display „Desert“ findet man eine wunderschön angelegte Wüstenlandschaft, der „Bush“ ist das Tropenhaus mit dem entsprechenden feucht-warmen Klima, der „Ocean“ das Aquarium mit einer sehr beeindruckenden Vielzahl an Aquarien und „Mangrove“ stellt das Ökosystem der Mangrovenwälder im Gezeitenbereich zwischen Küste und Meer dar. Spannend sind auch die Verbindungsgänge zwischen den einzelnen Häusern. Hier lassen sich Edelstein-Höhlen entdecken, man stolpert im Halbdunkel über allerlei Krabbel- und Spinnentiere in ihren Terrarien und generell fühlt man sich wie ein Forscher, der ein unterirdisches Höhlensystem entdeckt. Hinter jeder Kurve wartet eine neue Überraschung. Hier sieht man, wie viel Liebe und Aufwand in die Gestaltung des Zoos investiert wurde. Natürlich kann man auch auf anderen Wegen zu den einzelnen Öko-Displays gelangen, man muss nicht durch unterirdische Gänge gehen, wenn man das nicht möchte.

 

Alles in allem haben wir ungefähr 6 Stunden im Burger’s Zoo verbracht und ich könnte jederzeit wieder hinfahren und die Tiere beobachten. Im Bereich Safari konnten wir eine Geparden-Fütterung verfolgen, von einer erhöhten Plattform aus hat man einen idealen Überblick über den Bereich, der von Zebras und Giraffen bewohnt wird und die Löwen haben die ersten Sonnenstrahlen genossen, die ihnen auf den Pelz schien. 

Im „Park“ haben wir den süßen Erdmännchen-Nachwuchs fotografisch festhalten können, Elefanten und Kattas sind wir auch begegnet. Im Bereich Rimba sind die Tiger zuhause, die ebenfalls sichtlich die Sonne genossen haben. 

Unser absolutes Highlight sind allerdings die Tropenhäuser „Bush“ und „Mangrove“. Man fühlt sich nicht wie in einem Zoo, sondern wirklich wie auf einer Safari durch den Urwald. Die Tiere leben scheinbar frei zwischen den Besuchern, alles ist verwinkelt und verschlungen angelegt, man kann exotische Pflanzen ebenso bestaunen wie kleine Eidechsen, Schmetterlinge und Vögel, die einem an wirklich jeder Ecke begegnen. Ein Paradies für Tier- und Naturfotografen! 

One comment

  1. Wolfgang says:

    Ich weiß auch nicht warum, aber am allerbesten gefallen mir die Erdmännchen. Weiter so!

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